Kartenzahlung ist für viele nicht mehr wegzudenken und wird immer populärer. Doch Bargeld bleibt trotz sinkender Zahlen ein beliebtes Zahlungsmittel. Im Jahr 2023 veröffentlichte die Bundesbank eine Erhebung zum deutschen Zahlverhalten. Demzufolge wurden 51 Prozent der Zahlvorgänge immer noch bar abgewickelt.
Banken und Standorte in Bad Kissingen
- Sparkasse Bad Kissingen
- Volksbank Raiffeisenbank Bad Kissingen eG
- HypoVereinsbank Bad Kissingen
- Postbank
- ING-DiBa
- Merkur Privatbank
- Flessabank – Bankhaus Max Flessa KG
Die Sparkasse Bad Kissingen hat in der Kurstadt drei Standorte zum Geld abheben. Dazu zählt die Zentrale in der Von-Hessing-Straße 10 und die Standorte am Massaplatz 1 und in der Baptist-Hoffmann-Straße 6.
Kunden müssen sich im kommenden Jahr auf Veränderungen einstellen. „In der Hauptstelle werden Geräte durch moderne Technik ersetzt und damit unsere Servicequalität weiter verbessert. Zudem wird die Automatenausstattung an das tatsächliche Nutzungsverhalten angepasst; hierzu gehört auch der Abbau eines Automaten am Sinnberg, dessen Nutzung zuletzt deutlich rückläufig war“, sagt Frank Lohmüller, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung bei der Sparkasse Bad Kissingen. Auch nach dem Abbau am Sinnberg werden Kunden nach wie vor Ein- und Auszahlungen tätigen können.
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Volksbank Raiffeisenbank Bad Kissingen eG
Die Volksbank unterhält in der Stadt ebenfalls drei Standorte. Dazu zählen die Münchner Straße 2, die Baptist-Hoffmann-Straße 6 und die Kissinger Straße 84–86.
Die Verantwortlichen halten am bestehenden Gefüge fest. „Im Moment planen wir keine Veränderungen in unserer Struktur der Geschäftsstellen“, sagt Reiner Zeller, Filialdirektor der VR-Bank Bad Kissingen. Er kann allerdings nicht ausschließen, dass sich dahingehend noch Änderungen ergeben.
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Die HypoVereinsbank hat in Bad Kissingen eine Filiale in der Martin-Luther-Straße 7. Am Standort stehen Neuerungen an, denn die Räumlichkeiten sollen im kommenden Jahr modernisiert werden. Einen genauen Termin gibt es noch nicht, aber die Bank peilt die erste Jahreshälfte 2026 an. Die Filiale wird dann für ein paar Wochen geschlossen. „Wann das sein wird, wird Kunden rechtzeitig schriftlich mitgeteilt – auch was Übergänge angeht“, sagt Pressesprecher Ralf Horak.
Dabei soll sich auch die Immobilie etwas verändern. „Wir werden uns innerhalb des Gebäudes neu aufstellen“, sagt der Pressesprecher. Das Leistungsspektrum soll allerdings im vollen Umfang bestehen bleiben. Wie berichtet, hat die Hotel Kaiserhof Victoria GmbH die beiden benachbarten Anwesen Martin-Luther-Straße 7 und 9 von der Hypovereinsbank erworben.
Die Postbank unterhält in der Kurstadt eine Filiale in der Salinenstraße 7. Für das zweite Quartal des Jahre 2026 sind weitreichende Veränderungen vorgesehen. Der Standort wird in eine Beratungsfiliale umgewandelt. Dabei handelt es sich um ein neues Filialformat.
Damit verbunden ist der Abbau der Schalter, die mit einem zentralen Servicepoint ersetzt werden. Dort können unter anderem Beratungstermine vereinbart werden. Im Filialraum wird es dann kein Kassengeschäft mehr geben. Ein- und Auszahlungen können Kunden weiterhin an den Geldautomaten im Selbstbedienungsbereich der Filiale tätigen.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 werden auch die restlichen Räumlichkeiten umgebaut und modernisiert. Neu eingerichtet wird die Postbank Lounge. „Die Postbank Lounge ist eine Multifunktionszone, in der Kundinnen und Kunden sich Informationen rund um das digitale Banking, zu Produkten und Services anschauen und sich beraten lassen können“, sagt eine Postbanksprecherin. Die Kunden werden mit Aushängen und Handzetteln über die Serviceänderungen und die Umbauten informiert.
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Die ING hat derzeit nur einen Standort in Kissingen – im Kaufland, Steubenstraße 1. Veränderungen in der bestehenden Struktur sind nicht geplant, sagt das Unternehmen.
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In der Unteren Marktstraße 3 hat die Merkur Privatbank ihren Sitz. Änderungen sind nicht bekannt.
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Flessabank – Bankhaus Max Flessa KG
Die Flessabank hat ihren Sitz in der Maxstraße 21. Die Bank teilte auf Anfrage mit, dass momentan keine Veränderungen in der Infrastruktur vorgesehen sind.
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Cash Pool und Cash Group
Cash Pool und die Cash Group sind Zusammenschlüsse mehrerer deutscher Privatbanken. Für Kunden bedeutet das ein erweitertes Netz, inklusive gebührenfreier Abhebung bei allen teilnehmenden Banken.
Auswahl teilnehmender Banken:
Banking außerhalb der Bank
Der wichtigste Zugangspunkt für das Abheben von Bargeld sind Geldautomaten – auch wenn hier ein Rückgang zu beobachten ist. Das ergab eine Erhebung der Deutschen Bundesbank von 2011 bis 2023.
Der Anteil der Menschen, die Geld am Bankschalter abheben, ging im letzten Jahrzehnt deutlich zurück. Das hängt auch damit zusammen, dass immer mehr Bankfilialen geschlossen werden. Waren es im Jahr 2002 noch 53.000, sank die Zahl 2023 auf knapp 21.000. Beliebter wird hingegen das Abheben von Bargeld an der Ladenkasse.
Neben Discountern und Supermärkten können Bankkunden vereinzelt auch in Drogerien und Baumärkten Geld abheben:
Banking per App
In manchen Einzelhandelsketten können Kunden sich nicht nur Geld auszahlen lassen, sondern auch einzahlen. Das Banking läuft über Apps wie Viacash. Teilnehmende Läden in Bad Kissingen sind NKD und dm-Drogeriemarkt.
Kunden können in ihrer App zwischen den beiden Optionen Aus- und Einzahlung wählen und den gewünschten Betrag festlegen. Nach der Eingabe wird ein Barcode generiert, der an der Kasse vorgezeigt werden muss. Der Mitarbeiter scannt den Code und zahlt das Geld aus oder ein.
Einzahlungen sind bis maximal 999,99 Euro möglich. Auszahlungen sind abhängig vom Bargeldbestand in der Filiale.
Kissinger Postbank-Kunden können bei dm-Drogeriemarkt mit dem Service „Bargeld-Code“ bis zu 1000 Euro abheben oder einzahlen. Zu finden ist der Service in der Postbank-App. Wie bei Viacash wird ein Barcode generiert, den Kunden an der Kasse vorzeigen können.














