Im April 1998 gab es am Schindberg in Coburg eine Übung des Technischen Hilfswerks (THW). Mitten im Wald wurde ein Loch gebuddelt. Die meisten der damaligen THW-Helfer gingen tatsächlich davon aus, dass es sich einfach nur um eine Übung handelte. Doch das Coburger Tageblatt deckte wenig später auf: In Wahrheit wurde hier im Auftrag des obersten Dienstherrn des THW, des Bundesinnenministeriums, gegraben Es wurde Hinweisen eines Historikers nachgegangen, wonach im Untergrund des Schindbergs das Bernsteinzimmer versteckt sein könnte.
Bernsteinzimmer: die Suche geht weiter
Das Ergebnis ist bekannt: Das Bernsteinzimmer wurde (noch) nicht gefunden. Was aber vor allem dem Autor dieser Zeilen geblieben ist, ist die Erinnerung an eine spannende Zeit. Außerdem wissen viele Menschen erst seit dieser Suchaktion, dass der Hügel zwischen Kürengrund und Scheuerfeld „Schindberg“ heißt.
26 Jahre später passieren an diesem Schindberg erneut mysteriöse Dinge. Dicke Autoreifen liegen im Wald, bunte Ringe hängen an Bäumen, und aus Metallfässern wurde eine Rutsche gebaut. Offiziell heißt es, der Verein Running Bros hätte dort einen Outdoor-Parcours gebaut. Meine Kollegin, die darüber berichtet, glaubt das sogar.
Den Bericht meiner Kollegin finden Sie hier:
Aber: Ich glaube das nicht! In Wahrheit wird hier nämlich die Suche nach dem Bernsteinzimmer fortgesetzt. Endlich!
Mit den Autoreifen wurden bereits die Stellen markiert, an denen gegraben wird. Die bunten Ringe sollen helfen, Wildtiere fernzuhalten, um die Schatzsuche nicht zu stören. In den Metallfässern kann eines Tages das in viele Einzelteile zerlegte Bernsteinzimmer diskret abtransportiert werden.
Fazit: Schindberg, wir lassen nicht locker!
Als wir in Coburg das Bernsteinzimmer suchten
Viele Hintergründe zur damaligen Suche nach dem Bernsteinzimmer in Coburg lesen Sie hier im Digitalen Stadtgedächtnis der Stadt Coburg
Lesen Sie auch:














