Das Wichtigste vorneweg: Ja, es dürfen auch Opas mitmachen! Und: Willkommen sind auch jene, die weder Kinder noch Enkelkinder haben.
Klare Kante gegen Rechts
Über allem steht bei den „Omas gegen rechts“ nämlich etwas, das viel wichtiger ist: Eine klare Position gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus.
Ihren Ursprung haben die „Omas gegen rechts“ in Österreich. Dort wurde 2017 eine erste Gruppe gegründet.
Wer sind die „Omas gegen rechts“?
Seit 2018 gibt es „Omas gegen rechts“ auch in Deutschland – und vor allem in den vergangenen Monaten sind es immer mehr geworden.
In Coburg soll nun am Donnerstag, 22. Februar, eine Regionalgruppe ins Leben gerufen werden. Beginn des Gründungstreffens ist um 18 Uhr im „Fugenlos“ in der Herrngasse 7.
„Omas gegen rechts“ zeigen auch in Coburg Flagge
Obwohl es in der Vergangenheit noch keine eigene Regionalgruppe gab, haben die „Omas gegen rechts“ sehr wohl schon in Coburg Flagge gezeigt:
Am Pfingstmontag im vergangenen Jahr nahm eine Abordnung der Bamberger Regionalgruppe der „Omas gegen rechts“ am Protest gegen den Fackelzug des Coburger Convents teil.
Ebenso waren Bamberger „Omas gegen rechts“ dabei, als Ende Januar eine große Demo gegen Rechts auf dem Coburger Marktplatz stattfand.
Omas (und Opas) erheben ihre Stimme
Nach eigenen Angaben haben die „Omas gegen Rechts“ bundesweit schon mehr als 30.000 Mitglieder.
Auf der Internetseite der „Omas gegen rechts – Deutschland“ wird außerdem wie folgt über die Intention der Initiative informiert:
„Es ist eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischen will. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte Omas, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit. Willkommen sind aber auch Opas, Kinder, Enkelkinder, Freund*innen.“
Und weiter heißt es: „Es geht um die Erhaltung der parlamentarischen Demokratie in einem gemeinsamen Europa, um den Einsatz für die gleichen Rechte aller in Deutschland lebenden Frauen, Männer und Kinder, um die sozialen Standards, die von Eltern und Großeltern zum Teil bitter erkämpft wurden, um den Respekt und die Achtung gegenüber anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unabhängig von ihrer Religion und ethnischer Zugehörigkeit u.v.m. Dabei müssen die bedrohlichen Entwicklungen wie Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Faschismus erkannt, benannt und im Konkreten auch der politische Widerstand und die Bewusstseinsbildung organisiert werden.“
Einen Link zur Internetseite der „Omas gegen rechts“ gibt es hier
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