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Hoffnung für fränkische Galeria-Standorte?
Die Zukunft der Galeria-Kaufhäuser ist momentan ungewiss. Das Unternehmen hat ein Schutzschirm-Verfahren beantragt. Nun liegt ein Angebot für etwa ein Drittel der Häuser vor.
Die Zukunft der Galeria-Kaufhäuser ist momentan ungewiss. Das Unternehmen hat ein Schutzschirm-Verfahren beantragt. Nun liegt ein Angebot für etwa ein Drittel der Häuser vor.
Foto: Roberto Pfeil/dpa
Simone Bastian von Simone Bastian Coburger Tageblatt
Coburg – Der Online-Händler buero.de hat nach eigenem Bekunden ein Übernahme-Angebot für über 40 Galeria-Kaufhäuser gemacht. Auch Bamberg, Coburg, Erlangen stehen auf der Liste.

Wie konkret das Angebot ist, dazu gibt es bislang keine Angaben. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über das Angebot berichtet. Auf der Website von buero.de wird bestätigt, dass Markus Schön, der Vorstand von buero.de, die Rettung von „Galeria Kaufhof“ versprochen habe. Wörtlich heißt es auf der Website: „,Wir glauben an die Zukunft dieser Traditionsmarke in Kombination mit unserer Online-Erfahrung und könnten dabei helfen, tausende Arbeitsplätze zu erhalten!‘ Für rund 40 gefährdete Kaufhaus-Filialen hat Schön deshalb Interesse bei der Geschäftsführung angemeldet. Besonders interessiert ist er dabei an Standorten in mittelgroßen Städten: Auf seiner Wunschliste stehen Filialen etwa im hessischen Bad Homburg und Fulda, im niedersächsischen Goslar oder in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern).

Die Verhandlungen sollen schon bald konkret werden: Am Dienstag hat Schön das Gespräch mit dem Insolvenzverwalter aufgenommen. „Wir hoffen sehr, dass der Konzern auf unser Angebot eingeht und damit eine Rettung der Filialen und Arbeitsplätze möglich macht.“

Mehrere Filialen in Bayern

Inzwischen heißt es, buero.de habe Interesse an 47 Filialen, darunter die in Bamberg, Coburg, Erlangen, sowie in Schweinfurt und Bayreuth. Auch die Häuser in Aschaffenburg, Augsburg, Kempten, Landshut, Memmingen, Regensburg und Rosenheim stehen laut dem Sender ntv auf der Liste.

Laut der Pressemitteilung von buero.de kam das Übernahmeangebot einen Tag nachdem  bekannt geworden war, dass Galeria Karstadt Kaufhof erneut ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt hat

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