Die Vorfreude aufs Samba-Festival ist bei vielen Menschen in und um Coburg groß. Anina und John Holmes blicken dem kommenden Wochenende allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. Denn die beiden haben eine weitreichende Entscheidung getroffen: Sie geben „den Hirschen“ auf.
Mitteilung auf Facebook
Auf der Facebookseite des Traditionslokals wurde am Montagabend folgender Text veröffentlicht:
„Liebe Gäste, leider müssen wir euch mitteilen, dass die Türen des Hirschs nach dem Samba-Wochenende geschlossen bleiben. Wir möchten uns jedoch nicht ohne eine letzte Party im Hirschen verabschieden und möchten dieses Wochenende als Anlass nehmen, noch ein letztes Mal mit euch sowohl im Namen des Hirschs, als auch im Namen des Highlanders ausgelassen zu feiern. Wir bedanken uns bei jedem von ganzen Herzen und hoffen darauf viele von euch dieses Wochenende noch einmal begrüßen zu dürfen.“
Unterzeichnet ist die Mitteilung von „Anina, John und das Hirsch-Team“.
Highlander und Hirsch
Zur Erinnerung: Der aus Schottland stammende Wirt John Holmes hatte 25 Jahre lang in der Steingasse den „Hungry Highlander“. Im Dezember 2022 schloss er die Kultkneipe und half fortan im „Hirschen“ in der Judengasse mit. Den hatte seine Frau Anina im Dezember 2021 – nach aufwendiger Sanierung – zu neuem Leben erweckt.
Der „Hirsch“ entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt. Auch, weil ab 2023 so manches beliebtes Kneipenspiel aus „Highlander“-Zeiten übernommen wurde.
Doch jetzt ist Schluss. Wie zu hören ist, werden sich Anina und John Holmes komplett aus der Gastronomie zurückziehen.
Aber: Der „Hirsch“ wird weiterleben. Denn wie ebenfalls auf Facebook mitgeteilt wurde, gibt es bereits einen neuen Pächter. Dieser plane noch in diesem Jahr eine Neueröffnung. Wie das Coburger Tageblatt erfuhr, gibt es für den „Hirschen“ auch einen neuen Pächter: Der Coburger Gastronom Sandro Schmidt, der unter anderem mit großem Erfolg den „Biersalon“ in der Badergasse betreibt, plant dort etwas Neues.
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