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Großer Schreckmoment
Minister Glauber stürzt bei Radtour: So geht es ihm jetzt
Bis Umweltminister Thorsten Glauber seine Arme so hoch strecken kann, dauert sicherlich noch: Am Wochenende  stürzte der Pinzberger auf der BR-Radltour und verletzte sich.
Bis Umweltminister Thorsten Glauber seine Arme so hoch strecken kann, dauert sicherlich noch: Am Wochenende stürzte der Pinzberger auf der BR-Radltour und verletzte sich. // Umweltministerium
Pinzberg/Haßberge – Ein schlimmer Sturz bei der BR-Radltour bringt Umweltminister Thorsten Glauber ins Krankenhaus. Was geschah auf der letzten Etappe der Tour zwischen Ebern und Neustadt an der Aisch?

Wandern. Fußball. Radeln.

Wenn es um das Thema Sport geht, dreht Thorsten Glauber gerne auf. Man kauft dem 53-Jährigen seine Leidenschaft ab, dafür muss der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucher nicht einmal in sportlichen Posen abgelichtet werden.

Thorsten Glauber (54), seit 2018 Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz
Thorsten Glauber (54), seit 2018 Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz // Marcus Schlaf

Minister Thorsten Glauber: Nach Sturz im Krankenhaus

So war es auch nicht verwunderlich, dass der in Pinzberg lebende Minister auch bei der 75. Jubiläumsausgabe der BR-Radltour mitmachte. Zusammen mit knapp 1000 anderen Radlerinnen und Radlern machte sich Glauber für die letzte Etappe der Tour bereit. Knapp 104 Kilometer lange sollte der Tross am Freitag (1. August) von Ebern über Prichsenstadt nach Neustadt an der Aisch radeln. Mit dabei sind auch andere Prominente wie zum Beispiel CSU-Innenminister Joachim Herrmann (lesen Sie hier mehr).

Das Abschluss-Highlight, ein Open-Air-Konzert der Band Alphaville mit knapp 14.000 Zuschauern, fand am Freitag allerdings ohne Umweltminister Glauber statt. Was war passiert?

Zuerst ist alles gut. Glauber reiht sich mehr oder weniger unauffällig in den Radler-Zug ein. Dann kommt plötzlich eine Gefällstrecke zwischen Gut Windberg und Altershausen. Laut Augenzeugenberichten stürzten dort mindestens drei Radler, darunter auch Minister Glauber. Er brach sich das Schlüsselbein und mehrere Rippen und muss im Krankenhaus Haßfurt behandelt werden, wie er am Telefon bestätigt.

Etwas zerknirscht wirkt der Minister auch am Montag noch, als er den Hörer abhebt. Viel über den Unfall reden will er nicht, er sei auf dem Weg der Besserung, sagt er. „Erstmal wieder richtig hochkommen“, dann sehe man weiter.

Emotionaler Post auf Facebook

Etwas enthusiastischer wirkt sein erstes Statement in den sogenannten sozialen Medien. „Mir geht's gut! Wer hinfällt, muss auch wieder aufstehen!“, schreibt er noch am Wochenende beispielsweise auf seiner Facebookseite. In dem Post dankt er zudem den beteiligten Ärzten, Ersthelfern und Betreuern für ihre „großartige Arbeit“. Den anderen Gestürzten wünscht er alles Gute.

Und er will sich von dem Sturz nicht unterkriegen lassen, ganz im Gegenteil, er wolle so schnell wie möglich wieder aufs Rad steigen, schreibt er. Natürlich auch bei der BR-Radltour im nächsten Jahr. Fast 200 Menschen klicken „Gefällt mir“, Dutzende weitere drücken dem verletzten Minister ihre besten Wünsche aus.

Wie ein Sprecher des Bayerischen Rundfunks auf Anfrage bestätigt, waren drei weitere Personen involviert, die am Freitag mit leichten Verletzungen ambulant behandelt wurden. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Betroffenen macht er keine weiteren Angaben.

Blick auf das Alte rathaus in Bamberg

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BR-Radltour durch alle Regierungsbezirke Bayerns

Die BR-Radltour führte in diesem Jahr 600 Kilometer weit durch alle sieben bayerischen Regierungsbezirke, die Organisatoren zählten insgesamt mehr als 85.000 Besucher. Die Tour startete am 28. Juli in Landau an der Isar (Niederbayern), weitere Etappenorte waren Geisenfeld (Oberbayern), Donauwörth (Schwaben), Berching (Oberpfalz), Pegnitz (Oberfranken), Ebern (Unterfranken) und zum Abschluss Neustadt an der Aisch (Mittelfranken).

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