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Neue Jobs in Coburg?
Haba-Krise: Auch Brose kann helfen
Die Firmenzentrale der Haba-Familygroup befindet sich in Bad Rodach im Landkreis Coburg.
Die Firmenzentrale der Haba-Familygroup befindet sich in Bad Rodach im Landkreis Coburg. // Jochen Berger
Bad Rodach – Aufgrund des geplanten Personalabbaus wird Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Haba-Familygroup bei der Suche nach neuen Arbeitgebern geholfen. Offenbar mit Erfolg.

Die Jobbörse, die seit dieser Woche von der Haba-Familygroup in Bad Rodach veranstaltet wird, stößt weiterhin auf gute Resonanz. So war ja bereits gemeldet worden, dass bis zu 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei Haba bald ihren Arbeitsplatz verlieren, eine neue berufliche Perspektive bei der HUK Coburg finden könnten.

Am Donnerstag nun wurde bekannt, dass auch die Firma Brose in Coburg etliche Arbeitsplätze anbieten kann. Wie Brose-Pressesprecher Christian Hößbacher-Blum dem Coburger Tageblatt sagte, hätte man bei der Jobbörse mehr als 60 Gespräche geführt, die „vielversprechend“ gewesen seien. Konkret anbieten könne Brose derzeit 20 Stellen, und zwar vor allem im kaufmännischen Bereich.

„Neue berufliche Perspektive“

Bereits vor der Jobbörse hatte sich laut Christian Hößbacher-Blum ergeben, dass ein Mitarbeiter der Haba-Familygroup bereits zum 1. September zu Brose wechselt. Jetzt sagt der Pressesprecher: „Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr betroffenen Menschen eine neue berufliche Perspektive bieten können“.

Weil die Haba-Familygroup in finanzielle Schieflage geraten ist, steht nach Angaben des Unternehmens ein „massiver Personalabbau“ bevor. Noch ist unklar, wie viele Personen genau davon betroffen sind. Befürchtet wird allerdings, dass jeder dritte der insgesamt 1800 Arbeitsplätze bei Haba in Bad Rodach wegfallen könnte.

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