Was ist los mit dem Coburger Wochenmarkt? Aus verschiedenen Gründen hat die Zahl der Stände in den vergangenen Monaten abgenommen. Die dadurch entstandenen Lücken konnten bislang aber nicht geschlossen werden. Und das, obwohl der Sprecher der Stadt Coburg, Louay Yassin, bei einem Pressetermin im November vergangenen Jahres davon gesprochen hatte, dass die Zahl der Interessenten derzeit die Zahl der verfügbaren Standplätze übersteigen würde.
Bäckerei in Insolvenz
Zur Erinnerung: Eine große Lücke war entstanden, als Sandra Barthelmes Ende Dezember mit ihrem traditionsreichen Obst- und Gemüsestand Stand „Sunny Fruits“ aufhörte. Im April musste dann die Bäckerei Heimann wegen Insolvenz nicht nur ihre Cafés in Einberg, Weidach und Ebersdorf schließen, sondern auch ihren Stand auf dem Coburger Wochenmarkt aufgeben.
Gesucht: „Gute, handwerkliche Ware“
Auf Nachfrage erklärt jetzt Louay Yassin, dass der zuständige Marktmanager gerade prüfe, ob „ein bestimmter Bäcker“ den Standplatz der Bäckerei Heimann übernehmen kann. Die Stadt wolle aber keine Back-Kette, „sondern einen Bäcker, der gute, handwerkliche Waren anbietet.“
Was einen neuen Gemüsestand anbelangt, gebe es laut Yassin ebenfalls Interessenten. „Aber auch hier wollen wir nicht einfach nur die Lücke füllen, sondern möchten gerne einen Händler, der regional und gut ist.“ Grundsätzlich sei der Stadt bei der Besetzung freier Plätze die Qualität sehr wichtig, wie Yassin betont. Denn: „Wir haben einen tollen Markt mit tollen Händlern. Bei Nachrückern soll daher auch die Qualität stimmen. Deshalb geht Qualität vor Geschwindigkeit.“
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