Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere. Ein Motto, mit dem sich auch sehr gut die Forchheimer Gastronomie-Szene und der Forchheimer Einzelhandel beschreiben lässt. Denn auch in der Königsstadt schließen immer wieder altbewährte Restaurants und Geschäfte ihre Türen, während gleichzeitig neue Lieblinge aus dem Boden sprießen und ihre Türen erstmals für die Öffentlichkeit öffnen.
Mehr Asien in Forchheim
Besonders auf der gastronomischen Seite hat Forchheim einiges an Zuwachs erhalten dürfen und dabei fällt auf: Die Königsstadt scheint derzeit nicht genug von der asiatischen Küche zu bekommen.
Angefangen im April, mit der Eröffnung der „Bombay Lounge“, in der Hauptstraße 8, denn dort gibt es für die Forchheimer Besucher allerlei an indischen Gerichten und auch indischen Cocktails. Der Mix aus Bar und Restaurant gilt in Forchheim inzwischen als eine feste Institution der heimischen Gastro-Szene, was auch Online-Bewertungen widerspiegeln.
Wer eher für die ostasiatische Küche aus Ländern wie Thailand, China und Japan zu begeistern ist, hat seit Mai ebenfalls in der Innenstadt eine neue Anlaufstelle. In der Hauptstraße 28 verköstigt das Team von No-Bu Sushi seitdem die Forchheimer mit Spezialitäten aus Asien. Auch No-Bu hat sich in seiner noch recht kurzen Zeit in Forchheim als heimischer Favorit herausgestellt.
Neues für Heißgetränke-Freunde
Statt eines gemütlichen Abendessens sich lieber auf einen Kaffee in der Forchheimer Innenstadt treffen? Auch für den Café-Gänger hat die Stadt in diesem Jahr Zuwachs bekommen. Ebenfalls seit März dieses Jahres beglückt das Café Julie die Forchheimer mitten in der Innenstadt.
Statt Kaffee im Café lieber einen Tee auf der eigenen Couch? Wem diese Art des Heißgetränks eher zusagt, der kann im „Teepott“ in der Hauptstraße exotische neue Teesorten kennenlernen. Seit 2017 gibt es bereits den ersten Teepott-Laden in Schweinfurt. Zum Jahresanfang kam für Gründerin Elena Eisenbraun dann auch die neue Filiale im Forchheimer Zentrum dazu. Neben den rund 140 verschiedenen Teesorten begeistert der Teepott ebenfalls mit einer leckeren Auswahl an regional hergestellten Pralinen.
Mehr Bewegung in Forchheim – Beim Tanzen oder Klettern
Auf dem Parkett das Tanzbein schwingen oder in der Halle fast schon schwindelerregende Höhen erklimmen. Das machen seit diesem Jahr zwei neue Institutionen in Forchheim möglich.
So besitzt die Königsstadt heuer seit Juni ein weiteres Tanzstudio im Westen der Stadt. Das neue Tanzstudio „Dance Maxx“ in der Bügstraße 89 bietet seit mitte des Jahres Tanzkurse und Veranstaltungen für Profitänzer und Neulinge. Das Angebot an Kursen reicht dabei von Line Dance über Disco Fox oder Hip Hop für Kinder.
Wer sich statt auf dem Tanzparkett eher an einer Klippe versuchen möchte, hat erst seit Kurzem auch in Forchheim eine Anlaufstelle für sein Kletter-Hobby. Seit dem 20. Oktober gibt es in der ehemaligen Magnesiahalle die Frankenjura Academy, eine Kletterhalle sowohl für Fortgeschrittene als auch für Anfänger.
Kurz zu und schon wieder da
Neben einer schönen Menge an Neueröffnungen hatte Forchheim auch die ein oder andere Schließung zu verkraften. Darunter auch das Sozialkaufhaus „pack mer’s“ und das Gutlands in der Bayreuther Straße. Im Gegensatz zu manch anderen Schließungen konnte in beiden Fällen schon nach relativ kurzer Zeit die Nachfolge geklärt werden.
So übernahmen die sozialen Betriebe der Laufer Mühle das Pack mer’s, kaum zwei Monate nach der Schließung. Nun steht an seiner Stelle das Forchheimer Kreislauf-Kaufhaus, mit gleichem Geschäftsmodell, aber auch mit etwas anderem Fokus, so geht es im Kreislauf-Kaufhaus noch mehr um den Verkauf von Kleidung als vielleicht noch beim Vorgänger.
Etwas länger geschlossen war dagegen das Restaurant Gutlands in der Bayreuther Straße. Die an das Arivo Hotel angeschlossene Gaststätte schloss im März 2024 überraschend die Türen, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Seit dem 11. Oktober werden im Gutlands wieder Gäste verköstigt, anders als noch im März nun mit einem sizilianischen Flair.
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