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Landkreis Erlangen-Höchstadt
Gegen den Schließungstrend: Diese Läden haben 2025 eröffnet
OIaf Kaddatz
OIaf Kaddatz mit seiner Mitarbeiterin in seinem Laden in Herzogenaurach: Die Lombar ist einer von vielen neu eröffneten Läden im Landkreis. // Foto: Gerd Ankermann/Archiv
LKR Erlangen-Höchstadt – Von Mode bis Tante Emma neu gedacht: Inmitten von Sparmaßnahmen und Schließungen gab es 2025 in Erlangen-Höchstadt auch einige Neueröffnungen. Eine Übersicht über neue Anlaufstellen im Landkreis.

Zwar war das Jahr in Erlangen-Höchstadt aus der wirtschaftlichen Perspektive eher von Negativmeldungen wie Stellenabbau und Schließungen geprägt. Ein genauer Blick ins Archiv zeigt aber, dass es 2025 auch viele gute Nachrichten gab: So gab es zum Beispiel deutlich mehr Neueröffnungen als Schließungen. Unsere Übersicht zeigt, wo im Landkreis neue Läden locken. 

1. Weinhandlung Lombar in Herzogenaurach

In der Herzogenauracher Hauptstraße gibt es seit März dieses Jahres eine neue Anlaufstelle für Fans von edlen Tropfen: In der Weinhandlung „Lombar“ verwirklicht Olaf Kaddatz sich mit 55 Jahren noch einmal selbst. Weine, Prosecco, Weißweincuvées oder alkoholfreie Alternativen, all das findet sich im neuen Laden. Das Besondere: Die Weine können sogar vor Ort verkostet werden. 

2. Automatenladen in Höchstadt

Ob Müsli, Essiggurken oder Käse: Im neuen Automatenladen, der im Februar in der Höchstadter Hauptstraße eröffnet hat, kann man sich rund um die Uhr mit allem eindecken, was man zum Leben so braucht. Neben Eiern und Wurst von regionalen Anbietern gibt es auch verrückte Süßigkeiten aus Asien und Getränke jeder Art. 

3. Cashapona: Neues Start-up in Herzogenaurach

Manufaktur, Beratung und Concept-Store in einem, das schwebte den beiden Gründerinnen von „Cashapona“, Aline Moßmann und Céline Wernet, bei der Eröffnung ihres Ladens in Herzogenaurach vor. Maßgefertigte Stücke aus hochwertigen Stoffen, Nähkurse und Beratung für andere Unternehmen haben die beiden seit Januar im Angebot. Für Herzogenaurach ist der Laden auch ein Startschuss für die Start-up-Szene. 

4. Viking Bread in Baiersdorf

Schlangen vor einem Laden in Baiersdorf? Das hat die neue Bäckerei Viking Bread in diesem Jahr gleich mehrfach geschafft. An der Wand hängt Thors Hammer, in der Auslage liegen Brote mit Namen wie Odin und Loki: Die Götter des Nordens ziehen die Kunden hier wohl magisch an. Jeden Freitagnachmittag können sie hier die vorbestellten Produkte abholen – alles hausgebacken und aus Sauerteig gefertigt. Hinter dem Tresen steht hier Physiotherapeut Harald Lang, der zwar keine klassische Bäckerausbildung gemacht hat, die Baiersdorfer aber mit seinen leckeren Kreationen zu begeistern weiß. 

5. Automatenladen Tante Herzi in Herzogenaurach

Auch Herzogenaurach hat in diesem Jahr eine neue 24/7-Shopping-Möglichkeit in Form eines eigenen Automatenladens in der Innenstadt bekommen. Unter dem Namen „Tante Herzi“ gibt es hier seit dem Frühling nicht nur E-Zigaretten, sondern auch süße und salzige Snacks und verschiedene Getränke, mit oder ohne Alkohol. Auch ein paar Hygieneprodukte und Fertiggerichte gibt es für diejenigen, die beispielsweise abends noch schnell eine Kleinigkeit brauchen. 

6. dm-Drogeriemarkt in Adelsdorf

Sogar ein bisschen früher als ursprünglich angedacht, eröffnete in Adelsdorf im Oktober der neue dm-Markt. Direkt neben Aldi und dem ebenfalls noch recht neuen Ebl-Biomarkt, gibt es hier nun tausende Produkte aus Bereichen wie Beauty, Ernährung, Baby, Tierbedarf oder Haushalt. Auch ein Fotobereich und eine Abholstation für Express-Online-Bestellungen stehen Kunden zur Verfügung. 

7. Tedi im Höchstadter Aisch-Park-Center

5000 Artikel für nur einen Euro: Damit lockt seit Oktober die erste Filiale der Non-Food-Kette Tedi in Höchstadt ins Aisch-Park-Center (APC). Neben Bastel- und Schulbedarf gibt es hier viele Schnäppchen aus den Segmenten Haushalt, Dekoartikel, Heimwerken und Tierbedarf. Auch Party- und Geschenkartikel sind hier hoch im Kurs. Mit dem neuen Laden wollte das Management des APC gerade im Bereich der Dekoartikel die Lücke schließen, die die Insolvenz von Depot im Einkaufszentrum hinterlassen hatte. 

8. Neues Modelabel vom Puma-Enkel

Der Sport und das Design liegen ihm wohl im Blut: Mit „Soul-Fashion“ will Puma-Enkel Christoph Dassler seine neue Marke DSSLR groß herausbringen. Hohe Materialqualität und ein schonender Umgang mit Ressourcen sollen bei der neuen Sport- und Lifestylemarke im Fokus stehen. Auch die Zusammenarbeit mit Familienunternehmen ist Dassler wichtig, egal ob in Portugal, China oder Italien. Eine der ersten Kollektionen ist eine Linie von Tennismode aus recyceltem Material. 

9. Hofladen der Laufer Mühle in Adelsdorf

Für das Café am Marktplatz der Laufer Mühle in Adelsdorf war in diesem Jahr Schluss, doch auf die Leckereien müssen treue Kunden nicht ganz verzichten: Im wiederbelebten Hofladen auf dem Gelände der Laufer Mühle läuft der Ofen auf Hochtouren, um leckere Brote, Brötchen, Kuchen oder saisonale Leckerbissen wie Lebkuchen herzustellen. Gerade am Anfang sind Vorbestellungen hier gern gesehen, doch auch Spontankäufe sind möglich. Neben dem Gebäck gibt es auch Eier, Honig, kleine Dekoartikel und Apfelchips – alles aus eigener Herstellung. 

10. Eigener Laden mit Designerstücken in Mühlhausen

In einem eigenen Werk- und Ausstellungsraum in ihrem Heimatort Mühlhausen will Produktdesignerin Mo Geldhauser ihre handgefertigten Produkte ihren Kunden zeigen. Hochwertige Schneidebretter, Steinservierplatten, Kerzenständer und Keramik: Alles hier dreht sich um den Esstisch und das Anrichten von Speisen. Dabei setzt Geldhauser auch auf die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben. In ihrem neuen Ausstellungsraum können Kunden nun nach Anmeldung die Produkte live sehen und vor allem die Materialien fühlen. Auch im Auftrag von Restaurants entwirft Geldhauser Designs – ihre Produkte werden beispielsweise im Sternerestaurant Veles in Nürnberg verwendet. 

11. Neueröffnung nach Umzug: Lechner Floristik in Höchstadt

Ein Familienbetrieb mit 50 Jahren Firmengeschichte – keine Selbstverständlichkeit heutzutage. Doch bei Lechner Floristik wird die Tradition großgeschrieben. Trotzdem hat der Betrieb sich 2025 von seinem alten Standort in der Großen Bauerngasse in Höchstadt verabschiedet und sich stattdessen im Einkaufszentrum in der Erlanger Straße neben der Fortuna Kulturfabrik angesiedelt. Auf einer viel größeren Fläche mit deutlich mehr Parkmöglichkeiten für die Kunden präsentiert das Team hier nun die liebevoll kreierten Blumenarrangements, Geschenkideen und Accessoires. 

Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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